Jugendstraffälligenhilfe

STK plus – Sozialer Trainingskurs plus Einzelbetreuung?

In der Kombination aus Gruppensetting und individueller Unterstützung liegt die Stärke des Angebotes Sozialer Trainingskurs plus.
Junge Menschen erfahren soziales Lernen in der Gruppe und erhalten in der Einzelberatung individuelle Hilfen bei der Bewältigung ihrer persönlichen Problemlagen. Der Einsatz dieser Methoden ist der erfolgsversprechenste Ansatz in der Auseinandersetzung mit den Jugendlichen und ihren sozialen Systemen, einschließlich der Hintergründe ihrer Straftaten.

Das Ziel des Sozialen Trainingskurses plus ist es, die Jugendlichen dahingehend zu stärken, ihre eigene Persönlichkeit und ihr Handeln kritisch zu hinterfragen sowie alternative, gewaltfreie Handlungsstrategien auch in aggressionsbesetzten Situationen zu entwickeln. Eine individuelle, aber vor allem auch vorurteilsfreie und wertschätzende Betreuung durch unsere MitarbeiterInnen soll zur Perspektivenerarbeitung für die Jugendlichen beitragen.
Die JUKO Marburg e. V. bietet den Sozialen Trainingskurs plus in geschlechtergetrennten Gruppen an

Rückkehr – Reintegration jugendlicher Straftäter in förderliche familiäre und soziale Strukturen

Rückkehr ist eine individualpädagogische Hilfe, die sich an delinquente Kinder, straffällige Jugendliche und deren Eltern wendet. Grundgedanke des Angebots ist die unmittelbare, niederschwellige und aufsuchende Intervention, mit dem Ziel, die weitere Delinquenz und Gefährdung aktiv abzuwehren.

Zentrales Anliegen von Rückkehr ist die Klärung der individuellen Lebenssituation des jungen Menschen unter Einbeziehung des direkten Lebensumfeldes und der Familie.

ALVA – Ableistung von gerichtlich auferlegten Arbeitsstunden

Straffällig gewordene Jugendliche erhalten häufig die richterliche Weisung, gemeinnützige Arbeitsstunden abzuleisten. Die JUKO Marburg e. V. bietet hierfür unter pädagogischer Anleitung einen verlässlichen Rahmen. Schwerpunkte der Einsätze von ALVA bilden Umwelt- und Naturschutzarbeiten und die Pflege öffentlicher Einrichtungen, sie stellen kleine, abgeschlossene Dienstleistungsprojekte dar.

ALVA wird einmal im Monat an Wochenenden sowie in Form von Projektwochen in den Schulferien durchgeführt.

Pilotprojekt: Weiterführung des Angebotes ALVA durch berufliche Integration

Häufig nehmen an den ALVA-Projekteinsätzen Jugendliche teil, die auf der Suche nach einer beruflichen Orientierung sind. Durch das Pilotprojekt berufliche Integration kann diesen Jugendlichen ein unmittelbares, individuelles Unterstützungsangebot zur Bearbeitung biografischer Hemmnisse, außerhalb des Weisungsrahmen, gemacht werden.

ÜBER UNS

Wir, das Team Jugendstraffälligenhilfe der JUKO Marburg e. V., bieten StraftäterInnen mit unseren ambulanten Maßnahmen ein differenziertes Hilfeangebot, das dem situativen Kontext, der individuellen Lebenssituation und den pädagogischen Erfordernissen Rechnung trägt.

Viele Jugendliche und Heranwachsende fassen während der Ableistung ihrer gerichtlichen Weisung Vertrauen in die pädagogischen MitarbeiterInnen, thematisieren problematische Lebensbereiche, fordern Rat und Unterstützung ein und treten auch nach Erfüllung der Weisung in Krisen und besonderen Lebenssituationen wieder auf uns zu.

Wir verstehen unsere Angebote als zielgerichtete, sozialpädagogische oder beratende Interventionen, die sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen ausrichten. Wir arbeiten aktiv in relevanten Arbeitskreisen und Netzwerken mit.

Haben Sie Fragen zu

logo-juko-jgg

Kontakt