Vernissage: HOMO‘ –
Alexeir Diaz Bravo

Alexeir Díaz wurde in Havanna, Kuba, geboren und wuchs dort auf. Er studierte an der Kunstakademie in Kuba; dort realisierte er diverse Einzel- und Gruppenausstellungen, unterrichtete Kunst an verschiedenen Schulen und arbeitete an einer psychiatrischen Klinik an seinem Projekt „Kunst und Therapie“. Im Jahr 2013 zog er nach Marburg. Seither stellt er seine Werke international aus – sowohl in Einzel- als auch in Gruppenausstellungen –, vorwiegend in den Niederlanden, Spanien und Italien. Die Verbundenheit mit seiner Heimatstadt Havanna spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie er thematisch katholische Elemente mit solchen nicht-institutioneller religiöser Natur verknüpft. Durch eine Ästhetik, die an traditionelle Ikonografie erinnert, kombiniert er Motive und Erzählweisen – ähnlich dem Verfahren, bei dem er Materialien schichtet, um collageartige Kompositionen zu schaffen.
Der kubanische Künstler Alexeir Diaz Bravo ist bekannt für seine dramatischen und emotional bewegenden Darstellungen. Seine neue Serie an Kreidezeichnungen zieht schnell in ihren Bann, sie provoziert Assoziationen und wirft Fragen auf. Dabei greift er auf die lange Geschichte an Mythen und Märchen in der Kunst zurück. Er entwirft phantastische Gestalten, wie sie in der griechischen Mythologie vorkommen, und verbindet sie mit Motiven aus dem Christentum und traditionellen Darstellungsweisen der europäischen Kunstgeschichte.

Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck und schauen Sie sich seine Ausstellung selbst an.

 

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